Montag, 23. November 2015

Tutorial - cooler Keks-Hase


Lang, lang ist es her, dass ich meinen letzten Post geschrieben habe ... Aber in Hinblick auf Weihnachten, Silvester und sonstige Festivitäten in den nächsten Wochen werdet Ihr wohl öfter von mir lesen :)

Nun zu meinem neuesten Projekt:
Es muss nicht immer Ostern sein, um Hasen zu verschenken. Besonders nicht, wenn die Osterhasen so cool sind wie dieser Kollege hier, oder?



Ich muss sagen, dass der Beschenkte eine gewisse Mitschuld an diesen Plätzchen hat. Wer mit Spitznamen "Hase" heißt, muss sich nicht wundern, dass ich verrückte Ideen habe ... (Hase, falls Du das liest, nimm's mir nicht übel ;) )

Besonders praktisch: Für diese Plätzchen braucht man keinen extra Ausstecher in der passenden Form; runde Ausstecher reichen. Beim Verzieren muss man dann allerdings etwas tiefer in die Trickkiste greifen.



Coole Hasen-Cookies - Anleitung


Zutaten:
  • runde Plätzchen (Teig-Rezept nach Wahl)
  • Royal Icing in weiß, grün, schwarz
  • 3 Spritzbeutel
  • runde, feine Tüllen (zum Beispiel Wilton No. 1 und 2)
  • lebensmittelechte Folie (zum Beispiel transparente Gefrierbeutel)
  • Motiv nach Wahl, auf Papier ausgedruckt
Zuerst backt Ihr Kekse nach einem Rezept Eurer Wahl. Wichtig ist, dass die Kekse nach dem Backen und vor dem Verzieren komplett auskühlen können. 
Ich habe diesmal einen Teig für Schoko-Plätzchen ausprobiert. Er braucht allerdings noch etwas Fein-Tuning - wenn das Rezept perfekt ist, stelle ich es hier auf meinen Blog. Hier also meine Schoko-Kekse - ich habe eine größere runde und eine rund-gewellte Ausstechform verwendet:


Zum Verzieren der Kekse stellt Ihr Euer Royal Icing her - eine Art Zuckerguss mit viiiiiel Puderzucker und Eiweiß. (Rezept folgt!) Eine Hälfte meines Icings habe ich mit schwarzer (1/4 des Icings) und grüner  (1/4 des Icings) Lebensmittelfarbe eingefärbt - der restliche Zuckerguss bleibt weiß . Ich verwende zum Einfärben am liebsten Gellebensmittelfarben, die färben gut und sind wahnsinnig ergiebig.

Für die Hasen habe ich eine Vorlage aus dem guten alten "Internetz" verwendet. Sucht Euch eine aus, die Euch gefällt - wichtig ist, dass sie wenige feine Details hat. Ansonsten tut Ihr Euch schwer damit ... Die Vorlage dann unter einen durchsichtigen Gefrierbeutel oder eine andere festere Plastikfolie legen und mit schwarzem, festem Zuckerguss und einer feinen runden Tülle (zum Beispiel Wilton No. 1) nachzeichnen. 



Die Konturen lasst Ihr dann mindestens zwei Stunden lang trocknen, anschließend mit verdünntem grünem Zuckerguss ausfüllen. Unebenheiten glätte ich mit einem Zahnstocher oder meinem Needle-Tool aus. Das Ganze am besten über Nacht trocknen lassen. Am nächsten Tag lassen sich die Motive gut ablösen - ich war selbst total überrascht, wie stabil sie sind. 



Dann geht's ans Verzieren der Häschen-Kekse: Dazu das erste Plätzchen mit weißem, flüssigerem Royal Icing "fluten". Hier findet Ihr ein gutes Video, das die Technik genauer erklärt. Der Keks sieht dann ungefähr so aus:


Auf den festen Zuckerguss könnt Ihr nun direkt Euer Motiv legen - dort trocknet es an und hält bombenfest. Das Plätzchen anschließend mehrere Stunden, am besten über Nacht, trocknen lassen.

Verzieren für Ehrgeizige - Muster mit der "Nass-in-Nass-Technik"


Wer noch etwas Geduld und Ehrgeiz hat, versucht sich an Plätzchen mit gemusterten Untergründen. Dazu in die feuchte Glasur andersfarbige (bei mir grüne) Punkte, Kreise, Linien oder andere Muster spritzen. Wichtig dabei ist, dass die beiden Icings die gleiche Konsistenz haben.


Ein Beispiel: Mit einem Zahnstocher könnt Ihr aus Punkten süße Herzen machen. Dazu die Zahnstocherspitze von oben nach unten durch die Kreise ziehen. So sieht das Ganze dann aus:


Probiert einfach aus, was passiert, wenn Ihr Kreise, Linien und Punkte mit dem Zahnstocher bearbeitet. Ihr werdet überrascht sein, welche verrückten Muster dabei herauskommen.

Auf die noch feuchten Plätzchen legt Ihr dann ebenfalls die vorbereiteten Motive. Bei mir sah das Ergebnis so aus:



Puuuuh, das war's dann. Mir fällt gerade erst auf, wie viele Arbeitsschritte das waren. Vielleicht versuche ich mich bei Gelegenheit mal an einem Video.

Meine Mama meinte übrigens, dass diese Cookies sehr weihnachtlich aussehen - muss an den Farben liegen :). Das wären definitiv mal andere Weihnachtsplätzchen, oder? ;)

Tipps zum Verpacken der coolen Cookies


Ich verpacke meine Cookies und Weihnachtsplätzchen total gerne in Cellophan-Beutel. Die gibt's recht günstig beim Drogerie-Markt meines Vertrauens (aka dm). Zehn Tüten kosten knapp einen Euro.

Lustigerweise tauchte ein Mini-Folienschweißgerät auf (so eines), mit dem habe ich die Plätzchen fachgerecht, *räusper*, so gut wie möglich verpackt und verschweißt. Sah danach aber recht gut aus. ;) Nur das Schweißteil ist leider nicht zu empfehlen - es funktioniert zwar, aber nur dann, wenn man ganz geduldig mit ihm ist :D. Irgendwann muss definitiv ein Profi-Gerät her.



Viel Spaß beim Backen und Verzieren! Falls Ihr Fragen zur Anleitung oder zu Plätzchen & Co habt, immer her damit. :)

Teresa

Kommentare:

  1. Die besten Kekse, sehr fein abgeschmeckt, einfach genial. Euer Hase

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    1. Hi Hase,
      freut mich, dass sie auch geschmeckt haben ;)
      Liebe Grüße!

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